APN Einstellungen und Daten

Wer mit dem Handy oder Smartphone mobile Surfen will, braucht dazu in der Regel die korrekten APN Zugangsdaten zum jeweiligen Netz, sonst kann man zwar Telefonieren und SMS schreiben, aber das mobile Internet ist nicht nutzbar.

Diese Einstellungen sind dabei je nach Netz unterschiedlich und werden in der Regel automatisch hinterlegt. Im besten Fall muss man also gar nicht aktiv werden und die APN Einstellungen werden nach dem Einlegen der Simkarte automatisch vom Betreiber übermittelt.

Bei Problemen mit dem mobilen Internet muss man aber teilweise selbst aktiv werden und die APN Einstellungen prüfen und teilweise auch manuell ändern. Das kann beispielsweise dann der Fall sein, wenn man mit dem Smartphone eine neue Simkarte in einem neuen Netze nutzt.

Unsere Wissendatenbank rund um APN enthälht die richtigen Zugangsdaten für alle Anbieter und auch die passenden Anleitungen und Tipps, mit denen man diese Einstellungen korrekt hinterlegen kann.

Was sind APN Einstellungen?

APN-Definition: Der Access Point Name (kurz APN) ist ein Zugangspunkt zu einem mobilen, auf GPRS, UMTS, LTE oder 5G basierenden, Datennetz. Mobile Endgeräte nutzen APN um über die Mobilfunk-Netze Zugang zum normalen Internet herzustellen. Handy-Netze können dabei mehrere Zugangspunkte (APN) haben, die sich dann hinsichtlich der Abrechnung oder auch beim Zugang unterscheiden. Die APN Daten werden in den Handys und Smartphones gespeichert. Falsche APN führen dazu, dass man trotz Netzverbindung keinen Zugang zum Internet bekommt.

APN Einstellungen automatisch setzen

Wie bereits angedeutet werden APN im Handy in den meisten Fällen automatisch gesetzt. Nach dem Einlegen einer neuen Simkarte in ein Endgerät (das kann auch ein Homespot oder Surfstick sein) bekommen die Geräte in der Regel eine OTA Steuerungs-SMS und dort sind die passenden Einstellungen enthalten. Auf diese Weise werden die Handys und Smartphones automatisch konfiguriert.

Bei Problemen kann man bei vielen Anbietern diese SMS auch nachträglich nochmal anfordern. In vielen FÄllen muss man bei Problemen mit den APN Einstellungen und Zugangsdaten gar nicht selbst aktiv werden, sondern kann die automatische Konfiguration erneut anfordern. Das ist erfreulicherweise kostenlos und kann auch mehrfach wiederholt werden – auf diese Weise kann man bei Problemen sehr einfach die korrekten APN Einstellungen setzen.

So hinterlegt man die APN Daten bei Android und iOS

Die Einstellungen für Handys und Smartphones sind unterschiedlich, je nachdem, welches Betriebssystem man nutzt. APN werden unter Android anders hinterlegt als die APN auf iOS Geräten wie iPhone oder iPad. Die APN Daten sind zwar gleich, aber die Menüführung und auch die Unterpunkte bei den Einstellungen sind anders und man muss sich daher bei einem Wechsel umgewöhnen.

Das Problem gibt es nicht, wenn man die APN Zugangspunkte automatisch setzen lässt. Dann ermittelt der Anbieter das Gerät und passt die automatische Konfiguration direkt darauf an.

HINWEIS: Man sollte die APN Einstellungen nur ändern, wenn es Probleme mit dem Internet gibt und die Zugangspunkte nicht zum eigenen Handy-Netz passen. In allen anderen Fällen kann man an dieser Stelle mehr kaputt machen als reparieren und im Zweifel ist es auch immer besser, zuerst die automatische APN Konfiguration zu nutzen und nur wenn diese nicht funktioniert die Daten manuell einzugeben.

APN Iim Festnetz und bei DSL

Im Festnetz gibt es keine APN Daten wie man sie aus dem mobilen Bereich her kennt. Die Verbindung wird hier über die Zugangsdaten des jeweiligen Anbieters hergestellt. Das sind dann im weitesten Sinne auch APN Daten, aber werden nicht so bezeichnet. APN Einstelungen spielen also in erster Linie beim mobilen Internet eine Rolle.